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2012-01-26 11:26:00
Am Mittwoch, den 25. Jänner 2012 erschütterte ein kräftiges Erdbeben Norditalien. Das Beben im Raum Parma wies eine Magnitude nach Richter von 5.0 auf.
Da mittlerweile auch immer mehr Österreicher durch Urlaubsreisen von Erdbeben betroffen sind, informiert der neue Erdbebenschutz-Ratgeber des Bundesministeriums für Inneres ausführlich über Erdbeben und was Sie für Ihren Schutz beachten sollten.
In der Gegend Reggio Emilia und auch in Mailand waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Zuvor war in den Morgenstunden in Verona ein Erdbeben der Stärke 4,2 verzeichnet worden. Bisher wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet.
Österreich ist viel weniger gefährdet ist als Italien, Griechenland oder die Türkei, trotzdem kommt es auch bei uns pro Jahr zu ca. leichten 50 Erdbeben. 1927 ereignete sich in Schwadorf ein starkes Beben, welches Teile der Ortschaft beschädigte. 1972 bebte die Erde im südlichen Wiener Becken - dabei waren mehr als 800 Feuerwehreinsätze in Wien nötig.
Das Bundesministerium für Inneres hat nun in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik seinen Erdbebenschutz-Ratgeber überarbeitet und veröffentlicht.
Obwohl die Erde hierzulande vergleichsweise nur selten bebt, sollten Sie auch an Ihre Urlaube denken. Man sollte sich vorab nicht nur über das Wetter, Impfungen und Preise informieren, sondern auch über die dortigen Naturgefahren. Denn ein schweres Beben oder ein Hangrutsch unter Wasser kann einen verheerenden Tsunami, wie in Sumatra oder Thailand, auslösen.
Das BM.I informiert in seinem neuen Erdbebenschutz-Ratgeber über die Ursache von Beben, die Vorhersage und Frühwarnsysteme, den österreichischen Erdbebendienst, die Erdbeben in Österreich und gibt Ihnen Ratschläge zum Schutz vor Beben.
Erdbebenschutz-Ratgeber als PDF
Bundesministerium für Inneres (BM.I)
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
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