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2009-01-03 09:30:00
Die Sicherheits-Tipps des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes (KBD) werden von jedem Zweiten ganz oder teilweise umgesetzt. Ein Teil der Empfehlungen des KBD werden von weiteren 34 Prozent befolgt. Dies geht aus dem Ergebnis einer Studie hervor, mit der die Tätigkeit des KBD untersucht wurde. Der KBD ist auch eine wichtige Organisation des Zivil- und Selbstschutzes und hat einen hohen Stellenwert im Rahmen der Beratungstätigkeit der Sicherheits-Informationszentren (SIZ).
Angeschrieben wurden vom KBD 265 „Kunden“, 120 von ihnen haben den Fragebogen retourniert. Darüber hinaus wurden mit den Befragten – darunter auch zufällig ausgewählte Einwohner – auch Interviews durchgeführt. Die Mehrzahl gab an, dass sie den KBD aufgrund eines unmittelbaren Anlassfalles als Berater herangezogen haben.
Hochaktuell ist bei den Bürgern vor allem das Thema der Sicherung des Haupteingangs. Von den Befragten bauen immerhin 72 Prozent neue Schlösser und/oder Sicherheitstüren mit Balken ein. 45 Prozent haben auch den Schutz für Nebeneingänge verbessert, 41 Prozent haben ihre Fenster mit Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, und 47 Prozent haben sich eine Alarmanlage einbauen lassen. Dass Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen des KBD nicht umgesetzt werden, dafür führen die Befragten vor allem die Finanzierung ins Treffen. (ÖZSV, apa)
Der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst (KBD) gibt weitere Infos und Auskünfte, wie man sich gegen Autodiebstahl und vor Autoeinbrechern schützen kann. Beratungszentrum: 1070 Wien, Andreasgasse 4, Mo-Fr 09.00 bis 16.00 Uhr, 1. Samstag im Monat: 09.00 bis 16.00 telefonisch erreichbar, Telefon-Hotline: 0800 / 216346; 1070 Wien, Mariahilferstrasse 84 / 2. Stk.
Internet:
http://www.polizei.gv.at.