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2009-09-30 08:32:00
Am Samstag, 3. Oktober 2009, wurde wieder der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Die Ergebnisse des Zivilschutz-Probealarms sind laut Bundesministerium für Inneres auch heuer wieder sehr zufriedenstellend.
Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr wurden nach dem Signal „Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale „Warnung", „Alarm" und „Entwarnung" in ganz Österreich ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.
8120 Sirenen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,64 Prozent der Sirenen einwandfrei funktionierten. Bestwerte gab es in Oberösterreich (1 Ausfall bei 1410 Sirenen) und in Niederösterreich (2 Ausfälle bei 2400 Sirenen). In den anderen Bundesländern kam es zu lediglich geringen Ausfällen. Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern bei etwa 0,36% (2008 bei 0,44 %). Die Ausfälle werden wieder gemeinsam mit den Bundesländern zum Anlass genommen, Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.
Die Signale können derzeit über 8120 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Rückfragen: Bundesministerium für Inneres Abteilung II/4 (Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement), Abteilungsleiterin Dr. Doris ITA Telefon (01) 53126-3800; http://www.bmi.gv.at/zivilschutz
(Quelle: BM.I)