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2011-09-12 08:21:00
Vor der Wanderungen sollten Sie auf den Zeitaufwand, das Gelände, die Kondition und die Lust der Teilnehmer achten und die Wanderung so planen, dass Sie bei Zwischenfällen rechtzeitig umkehren können.
Suchaktionen nach Verirrten sind nur dann zielgerecht möglich, wenn die Wanderer eine Nachricht zurückgelassen haben, wohin sie gehen und wann sie zurück sein wollen.
Eine gute Wanderausrüstung (Wetterschutz und Schuhe mit Profilsohle) gehört einfach dazu; jedoch die beste Ausrüstung ersetzt nicht die Notwendigkeit, mit den Augen im Kopf Gefahren zu erkennen und zu vermeiden (Wettersturz, Dunkelheit).
Technischen Anlagen entlang der Wanderwege gebührt ein gesundes Misstrauen. Viele Geländer und Verankerungen halten nicht das aus, was man von ihnen erwartet. Hochsitze nicht besteigen!
Tiere neben dem Weg sind lieb, aber unberechenbar. Nicht jede Kuh ist ein wütender Stier. Eine Stute mit einem Fohlen ist gefährlicher als eine Horde Stiere. Schauen Sie Wildtieren zu, stören Sie sie aber nicht. Weidetiere sind salzhungrig, auch auf den Schweiß der Wanderer. Hunde an die Leine nehmen!
Sechsmal innerhalb einer Minute ein Zeichen (Rufen, Pfeifen, heben eines sichtbaren Gegenstandes, etc.) geben. Eine Minute Pause. Danach das Zeichen wiederholen. Als Antwort erfolgt ein Zeichen der Retter dreimal innerhalb einer Minute.
Bild: Berggeist007 / Pixelio.de